Rechtliches

Auftragsverarbeitungsvertrag

Vereinbarung über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag nach Art. 28 DSGVO zwischen dem registrierten Betrieb (nachfolgend „Verantwortlicher") und Luan Tertini, Ödenburger Straße 54, 1210 Wien, Österreich, als Betreiber von Baushtell (nachfolgend „Auftragsverarbeiter"). Dieser Vertrag ist Bestandteil der AGB und wird mit der Registrierung abgeschlossen.

1. Gegenstand und Dauer

Gegenstand ist die Bereitstellung der Software Baushtell, mit der der Verantwortliche eigene Geschäftsdaten verwaltet. Die Dauer entspricht der Dauer des Nutzungsvertrags.

2. Art und Zweck der Verarbeitung

Speicherung, Anzeige und Verarbeitung der vom Verantwortlichen eingegebenen Daten, Erzeugung von Dokumenten (Angebote, Rechnungen, Stornobelege, Stundenzettel), Versand von Dokumenten und Erinnerungen per E-Mail im Auftrag des Verantwortlichen, Bereitstellung von Angeboten über einen Link für dessen Kunden, Speicherung von Beilagen zu Angeboten, die der Verantwortliche hochlädt und seinen Kunden mit dem Angebot zur Verfügung stellt, Speicherung von Fotos und Sprachnotizen zu Aufträgen sowie Export-Funktionen.

3. Art der Daten

4. Kategorien betroffener Personen

5. Pflichten des Auftragsverarbeiters

Der Auftragsverarbeiter

6. Subauftragsverarbeiter

Der Verantwortliche erteilt die allgemeine Genehmigung zum Einsatz der folgenden Subauftragsverarbeiter. Über beabsichtigte Änderungen wird er per E-Mail informiert und kann ihnen widersprechen; im Widerspruchsfall kann er den Nutzungsvertrag beenden.

Soweit dabei Daten in Drittländer übermittelt werden, stützt sich die Übermittlung auf einen Angemessenheitsbeschluss (etwa das EU-US Data Privacy Framework bei zertifizierten Anbietern) oder auf EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).

7. Technische und organisatorische Maßnahmen

8. Dauer der Verarbeitung und Löschung

Die Verarbeitung endet mit dem Nutzungsvertrag. Danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen. Die Einhaltung der Aufbewahrungspflichten des Verantwortlichen (u. a. § 132 BAO) liegt bei diesem; die Software stellt dafür Export-Funktionen bereit.

Beantragt der Verantwortliche in der Software die Löschung seines Kontos, löscht der Auftragsverarbeiter 14 Tage danach alle Daten des Verantwortlichen aus Datenbank und Dateispeicher, einschließlich der Zugänge seiner Mitarbeiter. Die Löschung ist endgültig; eine Wiederherstellung aus einer Sicherung findet nicht statt. Aufbewahrt bleibt nur ein Nachweis der Löschung (Kennung des Betriebs, Antrags- und Löschdatum).

9. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht. Bei Widersprüchen zwischen diesem Vertrag und den AGB geht in Datenschutzfragen dieser Vertrag vor.

Stand: 22. Oktober 2026